Die Autorin beschäftigt sich in ihrer Bachelorarbeit mit der Frage, inwiefern die Einführung des begleiteten Fahrens ab 16 Jahren für Pkw-Fahrende in Deutschland zum Ziel der Vision Zero beitragen kann. Im Rahmen der Arbeit wird die Einführung des Modells ab 16 Jahren als potenzielle Maßnahme zur Verbesserung der Verkehrssicherheit junger Fahrender analysiert. Es werden zunächst die theoretischen Grundlagen sowie die Strategie der Vision Zero erläutert. Ebenso wird eine Abgrenzung zu den Führerscheinklassen AM, A1 sowie B1 getroffen, da diese bereits mit unter 17 Jahren erhalten werden können. Mit der Vision Zero soll zunächst die Relevanz des Themas im Kontext der Verkehrssicherheit verdeutlicht werden. Anschließend werden der Modellversuch „Begleitetes Fahren ab 17“, seine Einführung und Entwicklung vorgestellt sowie die Erfolge und Schwächen untersucht. Ein besonderer Fokus liegt auf der Analyse der Unfallursachen junger Fahrender, den daraus resultierenden Unfallfolgen sowie biologischen und sozialen Aspekten ihres Fahrverhaltens, die das Unfallgeschehen beeinflussen. Dabei werden vorrangig die gemachten Erfahrungen und das Alter bei der Unfallverursachung thematisiert. Weitere Untersuchungen widmen sich der Evaluation des Modells in Schweden, einem Vorreiter des begleiteten Fahrens ab 16 Jahren, und der Frage, inwiefern das schwedische Modell auf Deutschland übertragbar ist. Abschließend bietet die Arbeit eine kritische Reflexion über die bis dahin gewonnenen Erkenntnisse, bevor Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden. Das Ziel dieser Arbeit besteht darin, einen fundierten Beitrag zur Diskussion über die Verbesserung der Verkehrssicherheit von jungen Fahrenden und die Weiterentwicklung präventiver Maßnahmen zu leisten.
Inwieweit kann die Einführung des begleiteten Fahrens ab 16 Jahren für Pkw-Fahrende in Deutschland zum Ziel der „Vision Zero“ beitragen?
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